Hovedstaden · Kopenhagen

Kopenhagen Sehenswürdigkeiten

Kopenhagen lässt sich gut zu Fuß erschließen, weil die wichtigsten Ziele in drei Bündeln liegen: auf und um Slotsholmen, entlang der Hafenkante von Nyhavn bis Kastellet, und in der Innenstadt zwischen Rathausplatz und Kongens Nytorv. Die folgende Liste ist nach diesen Bündeln sortiert, nicht nach Beliebtheit, damit du sie als Gehstrecke lesen kannst.

Ein Hinweis zur Erwartung: Vier der zwanzig Ziele liegen außerhalb der Stadt und brauchen jeweils einen halben bis ganzen Tag. Wer sie in ein Städtewochenende presst, sieht am Ende Bahnhöfe. Bei jedem Eintrag steht deshalb, wie viel Zeit er wirklich frisst und wofür er da ist.

Auf einen Blick

  • Dänischer NameKøbenhavn, Region Hovedstaden
  • Kern der StadtSlotsholmen, Hafenkante, Innenstadt
  • Ältestes Datum1167, Burg des Bischofs Absalon
  • Höchster TurmChristiansborg, 106 Meter
  • Ideale Dauer3 bis 4 Tage für die Liste mit einem Ausflug
  • Zu FußHafenachse Nyhavn bis Kastellet, rund 2 Kilometer

Hafen, Kanäle und Wasserkante

Die Hafenachse ist die dichteste Strecke der Stadt: von Nyhavn über Amalienborg bis Kastellet und zur Meerjungfrau sind es rund zwei Kilometer flacher Weg, und dabei kommen die meisten Postkartenmotive nacheinander. Der Wind ist hier immer stärker als in den Gassen.

1. Nyhavn

Christian V. ließ den Kanal von 1670 bis 1675 graben, gearbeitet haben dänische Soldaten und schwedische Kriegsgefangene aus dem Krieg von 1658 bis 1660. Er ist 450 Meter lang und war ein Frachthafen mitten in der Stadt; das älteste Haus, Nummer 9, steht seit 1681. Hans Christian Andersen wohnte hier insgesamt achtzehn Jahre, von 1845 bis 1864 in Nummer 67 und von 1871 bis 1875 in Nummer 18. Erst 1980 wurde der Kai vom Parkplatz zur Fußgängerzone. Alles dazu auf der Seite zu Nyhavn.

2. Kanalrundfahrt

Die flachen Boote fahren durch die alten Kanäle und in das offene Hafenbecken, unter Brücken, bei denen es wirklich eng wird. Etwa eine Stunde, gute Ergänzung nach dem ersten Stadtspaziergang, weil du Christianshavn, Slotsholmen und die Oper in einer Linie siehst. Ablegestellen sind Nyhavn und Gammel Strand. Der Reiz liegt weniger in den Bauten als in der Perspektive: vom Wasser aus wird sichtbar, dass Kopenhagen eine Hafenstadt mit eingeschnittenen Kanälen ist und keine Stadt am Fluss. Mehr zur Kanalrundfahrt.

3. Kastellet und Gefionbrunnen

Kastellet ist eine Sternschanze mit fünf Bastionen und gilt als eine der besterhaltenen Festungen Nordeuropas. Christian IV. begann 1626, die heutige Form entstand nach der schwedischen Belagerung von 1658 bis 1660 unter dem Ingenieur Henrik Rüse. Die Anlage gehört bis heute dem Verteidigungsministerium und ist gleichzeitig öffentlicher Park; die Mühle von 1847 ist die letzte funktionsfähige der Wallmühlen. Direkt davor steht der Gefionbrunnen von Anders Bundgaard, dessen Figuren von 1897 bis 1899 entstanden und der 1908 erstmals lief, ein Geschenk der Carlsberg-Stiftung zum fünfzigsten Jubiläum der Brauerei. Er zeigt die Göttin Gefjon, die Seeland mit vier Ochsen aus Schweden herauspflügt.

4. Die Kleine Meerjungfrau

Edvard Eriksens Bronze wurde am 23. August 1913 aufgestellt, in Auftrag gegeben 1909 von Carl Jacobsen. Sie ist 1,25 Meter hoch und wiegt 175 Kilogramm, sitzt also deutlich kleiner am Ufer, als die Bilder vermuten lassen. Der Kopf ist nicht der Ballerina Ellen Price nachgebildet, wie oft behauptet wird; Modell für den Körper stand Eriksens Frau Eline. Die Figur wurde mehrfach beschädigt, unter anderem 1964 und 1998 geköpft und 2003 vom Sockel gesprengt. Warum sie trotzdem funktioniert und wie du den Andrang umgehst, steht bei der Kleinen Meerjungfrau.

5. Refshaleøen und Nordhavn

Zwei ehemalige Industriegebiete am Wasser, die heute das Gegenprogramm zur Innenstadt sind. Auf Refshaleøen stand bis 1996 die Werft Burmeister und Wain mit zeitweise 8.000 Beschäftigten; in Nordhavn wächst ein neues Viertel, das für 40.000 Bewohner und 40.000 Arbeitsplätze geplant ist. Dazwischen liegt das Müllheizkraftwerk Amager Bakke, dessen 85 Meter hohes Dach seit Oktober 2019 als Skipiste und Wanderweg öffentlich zugänglich ist. Zum Vergleich mit dem alten Kern siehe Refshaleøen und Nordhavn.

Schlösser, Kronjuwelen und begehbare Türme

Vier Schlösser in Gehweite, und sie erzählen vier verschiedene Epochen: Renaissance, Rokoko, Absolutismus und die parlamentarische Republik im Neobarock. Wer alle vier von innen macht, verbringt einen ganzen Tag damit.

6. Schloss Christiansborg

Auf Slotsholmen stand seit 1167 Absalons Burg, danach das Kopenhagener Schloss; 1794 und 1884 brannte es ab. Das heutige Haus baute Thorvald Jørgensen von 1907 bis 1928, sein Turm ist mit 106 Metern der höchste der Stadt und seit 2014 ohne Eintritt zugänglich. Drinnen arbeiten Parlament, Regierungschef und Oberstes Gericht unter einem Dach, was in Europa selten ist. Unter dem Haus sind die Ruinen der Vorgängerburgen seit 1924 zugänglich, und im Großen Saal hängen seit dem sechzigsten Geburtstag von Margrethe II. siebzehn Wandteppiche von Bjørn Nørgaard. Details bei Christiansborg.

7. Schloss Rosenborg

Christian IV. ließ es von 1606 bis 1624 als Sommerhaus im niederländischen Renaissancestil bauen; seit 1838 ist es Museum. Im Keller liegen die Kronjuwelen und die Kroninsignien, darunter die Krone Christians IV. von 1595 und 1596 und die geschlossene Krone Christians V. von 1670 und 1671, gemacht für den ersten absoluten Herrscher. Im Langen Saal von 1624 stehen drei silberne Löwen vor dem Thron, an den Wänden hängen zwölf Teppiche zum Schonischen Krieg. Draußen liegt Kongens Have, der älteste königliche Garten des Landes. Mehr zu Rosenborg und der Schatzkammer.

8. Schloss Amalienborg

Vier gleich aussehende Rokoko-Palais um einen achteckigen Platz, gebaut von 1750 bis 1760 nach Plänen von Nicolai Eigtved, ursprünglich für Adelsfamilien. Erst als Christiansborg 1794 brannte, kaufte die Königsfamilie sie und zog im Dezember desselben Jahres ein. In der Mitte steht das Reiterstandbild Frederiks V. von Jacques Saly, 1771 enthüllt. Die Wache marschiert von Rosenborg quer durch die Stadt hierher, was ein besseres Schauspiel ist als die Ablösung selbst. Wachablösung, Museum und wer heute wo wohnt: Amalienborg.

9. Marmorkirken

Die Frederiks Kirke schließt die Achse hinter Amalienborg ab. Der Grundstein liegt seit dem 30. Oktober 1749, doch 1770 wurde der Bau eingestellt, weil Frederik V. 1766 gestorben war und seinem Nachfolger das Projekt gleichgültig blieb. Über hundert Jahre stand die Ruine, bis der Finanzier C.F. Tietgen sie bezahlte und Ferdinand Meldahl sie vollendete; geweiht wurde die Kirche am 19. August 1894. Die Kuppel hat 31 Meter Durchmesser und ist die größte Kirchenkuppel Skandinaviens.

10. Rundetårn

Christian IVs Observatorium von 1637 bis 1642, 34,8 Meter hoch, ohne Treppe: eine Rampe windet sich siebeneinhalbmal um einen hohlen Kern nach oben. Sie war für Pferdefuhrwerke mit Instrumenten gedacht, und 1716 ritt der russische Zar hinauf. Warum das der angenehmste Aufstieg der Stadt ist, steht beim Rundetårn.

Museen für Antike, Landesgeschichte und Design

Drei Häuser, drei klar getrennte Aufgaben. Wenn die Zeit für nur eines reicht, entscheidet das Thema, nicht die Größe: Landesgeschichte, Antike oder Möbel.

11. Nationalmuseum

Gegründet am 22. Mai 1807 aus der königlichen Kunstkammer, untergebracht im Prinsens Palæ von Nicolai Eigtved. Hier liegen die Objekte, die man aus dänischen Schulbüchern kennt: der Sonnenwagen von Trundholm, 1902 in Odsherred gefunden und um 1400 vor Christus entstanden, der Kessel von Gundestrup und die Eiche der Egtved-Frau. Von den Goldhörnern von Gallehus stehen nur Kopien da, weil die Originale 1802 gestohlen und eingeschmolzen wurden. Auswahlroute beim Nationalmuseum.

12. Ny Carlsberg Glyptotek

Die Sammlung des Brauereisohns Carl Jacobsen, ab 1882 öffentlich, in Bauten von Vilhelm Dahlerup von 1897 und Hack Kampmann von 1906. Über 10.000 Werke, davon mehr als 1.900 aus Ägypten, dazu eine der größten Rodin-Sammlungen und über 40 Arbeiten von Gauguin. In der Mitte der Wintergarten mit Palmen unter einer Glas- und Eisenkuppel. Mehr zur Glyptotek.

13. Designmuseum Danmark

1890 gegründet, seit 1926 im ehemaligen Frederiks Hospital von 1757, das Kaare Klint und Ivar Bentsen dafür umbauten. Nach zwei Jahren Umbau öffnete es am 19. Juni 2022 wieder. Der Kern ist die Geschichte des dänischen Stuhls, und zwar als Handwerksgeschichte, nicht als Markenschau: welche ausländischen Vorbilder kopiert wurden, wie das Holz gebogen wurde und warum diese Möbel in einer kleinen Volkswirtschaft entstanden. Zum Designmuseum.

Stadtleben: Fußgängerzone, Garten, Freistadt, Jahrmarkt

Diese vier zeigen, wie Kopenhagen funktioniert, wenn man das Königliche weglässt. Zwei davon liegen mitten in der Stadt, zwei am Rand.

14. Strøget und die Altstadt

Kein einzelner Straßenname, sondern eine Kette von Straßen und Plätzen über 1,1 Kilometer, seit dem 17. November 1962 autofrei und ab 1964 dauerhaft. Durchgesetzt hat das der Stadtplaner Alfred Wassard gegen erheblichen Widerstand. Dass Strøget die älteste oder längste Fußgängerzone der Welt sei, wird oft geschrieben und stimmt nicht. Interessanter als die Hauptachse sind die Querstraßen. Wo es sich lohnt abzubiegen, steht bei Strøget und Altstadt zu Fuß.

15. Tivoli

Eröffnet am 15. August 1843, gegründet von Georg Carstensen mit einer Konzession von Christian VIII. Auf rund 61.000 Quadratmetern stehen Gärten, Bühnen und Fahrgeschäfte durcheinander, das älteste ist die Holzachterbahn Rutschebanen von 1914, bei der ein Bremser mitfährt. Es ist nach Bakken der zweitälteste noch betriebene Vergnügungspark der Welt. Zur Planung: Tivoli.

16. Christiania

Am 26. September 1971 auf dem Gelände einer aufgegebenen Kaserne in Christianshavn ausgerufen, 7,7 Hektar, rund 850 bis 1.000 Bewohner. Es ist ein Wohnort mit eigenen Regeln, kein Freilichtmuseum, und in Teilen gilt ein Fotografierverbot. Die Bewohner haben harte Drogen schon 1979 selbst verboten, und am 6. April 2024 rissen sie gemeinsam mit der Polizei das Pflaster der Pusher Street auf, um den Handel dort zu beenden. Was du beachten musst, steht bei Christiania.

17. Bakken

In Klampenborg nördlich der Stadt, im Wald Jægersborg Dyrehave. Der Guinness-Weltrekord führt Bakken als ältesten noch betriebenen Vergnügungspark der Welt, zurückgehend auf eine Quelle, zu der die Kopenhagener ab 1583 pilgerten. Der Zugang ist frei, bezahlt wird pro Fahrgeschäft. Der Wald selbst gehört seit 2015 zum UNESCO-Welterbe „Parforcejagdlandschaft in Nordseeland“, angelegt ab 1670 unter Christian V. mit sternförmigen Jagdschneisen. Mehr zu Bakken.

Ziele mit eigener Anreise: halber bis ganzer Tag

Diese drei liegen außerhalb und sind mit dem Nahverkehr erreichbar. Nimm höchstens eines pro Tag, sonst wird der Zug zum Hauptprogramm.

18. Louisiana Museum of Modern Art

In Humlebæk, rund 30 Kilometer nördlich, 1958 von Knud W. Jensen eröffnet, gebaut von Jørgen Bo und Vilhelm Wohlert um eine Villa von 1855. Der Name stammt vom Vorbesitzer Alexander Brun, dessen drei Ehefrauen alle Louise hießen. Der Skulpturenpark am Öresund mit Arbeiten von Calder, Moore und Miró ist der eigentliche Grund hinzufahren, nicht die Wechselausstellung. Zum Louisiana.

19. Schloss Frederiksborg

In Hillerød, rund 50 Kilometer über Land, auf drei Inselchen im Schlosssee. Christian IVs Renaissanceanlage war um 1610 fertig, brannte am 16. Dezember 1859 aus und wurde mit Geld des Brauers J.C. Jacobsen als Nationalhistorisches Museum wiederhergestellt, das 1878 gegründet wurde und 1882 öffnete. Die Schlosskirche überstand den Brand fast unbeschadet und war von 1671 bis 1840 der Ort der Königssalbungen. Zum Frederiksborg.

20. Malmö

Über die Öresundverbindung, die am 1. Juli 2000 eröffnete und aus Brücke, künstlicher Insel und Tunnel besteht. Es ist ein Auslandsausflug mit Ausweispflicht und schwedischer Währung, und die Fahrt selbst ist ein Teil des Ziels: erst über die Brücke mit ihren 204 Meter hohen Pylonen, dann über die künstliche Insel Peberholm. Was das praktisch bedeutet: Malmö als Tagesausflug.

Route für einen, zwei und drei Tage

Ein Tag: Rathausplatz, Strøget mit Abbiegern, Slotsholmen mit dem Turm von Christiansborg, dann die Hafenkante über Nyhavn und Amalienborg bis Kastellet. Eine Innenbesichtigung, nicht drei. Zwei Tage: am zweiten Tag ein Museum am Morgen, Rosenborg mit der Schatzkammer, danach Christianshavn und Christiania. Drei Tage: der dritte Tag geht nach draußen, entweder nach Norden zu Louisiana oder Frederiksborg, oder über die Brücke nach Malmö.

Wenn du das Programm auf zwei Tage kürzen musst, kürze bei den Museen, nicht bei den Wegen. Die Strecken zwischen den Zielen sind in Kopenhagen ein Teil der Sache, weil man dabei sieht, wie die Stadt gebaut ist.

Was du ohne Verlust weglassen kannst

Die Kleine Meerjungfrau ist kein Ziel, sondern das Ende eines schönen Spaziergangs; wer nicht bis Langelinie laufen will, verpasst wenig. Die Hauptachse von Strøget selbst ist eine internationale Einkaufsstraße wie viele andere; die Nebenstraßen sind der Grund, dort zu sein. Und die Kanalrundfahrt lohnt sich nur bei brauchbarem Wetter, weil die Boote offen oder verglast sind und man bei Regen von der Aussicht nichts hat.

Umgekehrt wird häufig übersehen, was sich wirklich rechnet: der kostenlose Turm von Christiansborg, die Ruinen unter dem Schloss, die Schatzkammer von Rosenborg und der Wintergarten der Glyptotek. Diese vier stehen selten in Tageslisten und tragen einen Besuch besser als die Motive, die jeder mitbringt.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeit lohnt sich mit wenig Zeit am meisten?

Slotsholmen. Auf dieser einen Insel liegen das Parlament, die Ruinen von Absalons Burg aus dem 12. Jahrhundert und der höchste Turm der Stadt mit freiem Zugang. Damit hast du in zwei Stunden Stadtgeschichte, Politik und Aussicht abgedeckt, ohne den Ort zu wechseln.

Wie viele Museen schafft man an einem Tag?

Zwei, wenn beide kompakt genommen werden, und dann bleibt kaum Zeit für die Stadt. Nationalmuseum und Glyptotek brauchen je zwei bis drei Stunden, wenn man sie ernst nimmt. Besser ist eines am Morgen und danach Straßen und Wasser.

Wann ist die beste Zeit für die Sehenswürdigkeiten?

Im August liegt die mittlere Tageshöchsttemperatur bei 20,6 Grad, der Juli ist mit rund 71 Millimetern der nasseste Monat, der Mai mit etwa 42 Millimetern der trockenste. Für die Außenziele sind Mai, Juni und September am verlässlichsten. Für Museen ist der Winter besser, weil dann keine Gruppen vor den Vitrinen stehen.

Sind die Ausflugsziele mit dem Nahverkehr erreichbar?

Ja, alle drei. Humlebæk für Louisiana und Hillerød für Frederiksborg liegen an Bahnstrecken der Region, nach Malmö fährt der Zug über die Öresundverbindung. Für Louisiana kommt nach dem Bahnhof noch ein Fußweg dazu. Prüfe Verbindungen und Gültigkeitszonen vorher beim Verkehrsverbund, weil sich Fahrplan und Tarifzonen ändern können.

Ist die Reihenfolge dieser Liste eine Rangliste?

Nein. Sie ist nach Lage sortiert, damit sie als Gehstrecke funktioniert. Wenn du eine Rangfolge willst: Slotsholmen, Rosenborg mit Schatzkammer, Nyhavn, Nationalmuseum, Glyptotek. Die berühmtesten Motive der Stadt liegen nicht auf den ersten Plätzen, und das ist kein Zufall.